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ParkplatzNachbarschaftAnmelden

Geschlossene App der Siedlungsgemeinschaft

Stellplätze teilen — unter Nachbarn, ohne Geld.

Wer seinen Stellplatz gerade nicht braucht, gibt ihn für ein Zeitfenster frei. Wer einen braucht, bucht ihn in drei Schritten. Die Fairness regelt ein offenes Punktesystem — keine Bezahlung, keine Vermietung, keine öffentliche Bewertung von Menschen.

Den Einladungscode gibt die Hausverwaltung aus — auf dem Anschreiben oder am Aushang im Hausflur. Danach prüft die Verwaltung deine Anmeldung und schaltet dich frei.

Zeichnung: ein Wohnhof von oben mit vier Parkbuchten, Hecke und Baum. Eine Bucht ist farbig hervorgehoben — sie ist gerade frei.

Platz 12

frei

Tiefgarage · 2,4 m Höhe · kurzer Weg zum Eingang

Das Platzband zeigt einen ganzen Tag. Grün heißt frei, der schmale Strich ist „jetzt“.

Demo ausprobieren

Diese Installation ist eine Vorführung mit erfundenen Daten. Du kannst dich mit einem der drei Konten anmelden und alles ansehen, ohne etwas kaputt zu machen.

  • Hausverwaltung · Jörg Peters

    Anmeldungen freischalten, Einladungscodes ausgeben, Stellplätze zuordnen

    E-Mail
    joerg.peters@ahornhof.example
    Passwort
    Ahornhof-Verwaltung-26
  • Beirat (Admin) · Katrin Böhm

    Meldungen entscheiden, Einsprüche bearbeiten, Sanktionen aussprechen

    E-Mail
    katrin.boehm@ahornhof.example
    Passwort
    Ahornhof-Beirat-26
  • Bewohnerin · Anna Weber

    Platz freigeben, buchen, einchecken, zurückholen, Punktekonto

    E-Mail
    anna.weber@ahornhof.example
    Passwort
    Ahornhof-Bewohner-26
Zur Anmeldung — dort füllt ein Klick die Felder aus

So funktioniert es

Drei Vorgänge, mehr gibt es nicht. Die Ansichten daneben sind aus der App nachgebaut — mit denselben Bausteinen, die du später auch bedienst.

  1. Freigeben

    Du brauchst deinen Platz heute nicht? Zwei Taps: „frei für 4 Stunden“ — oder eine feste Regel für Montag bis Freitag. Du bestimmst den Zeitraum, und du kannst ihn jederzeit zurückziehen.

    Für ein veröffentlichtes Fenster ab zwei Stunden gibt es Pluspunkte.

    Platz 12

    frei 08–17 Uhr

    Tiefgarage · dein Platz

    Freigabe veröffentlichen

    Nachgebaute Ansicht aus der App — keine echten Daten.
  2. Buchen

    Du siehst alle freien Plätze mit Zeitfenster, Platznummer und Zufahrtshinweis. Ein Blick aufs Platzband genügt, um zu sehen, ob der Platz in dein Fenster passt. Buchen, hinfahren, einchecken.

    Beim Buchen entsteht automatisch ein Chat mit der Person, der der Platz gehört.

    Platz 7

    frei ab 11:00

    Außenplatz · links hinten neben dem Container

    Buchen

    Nachgebaute Ansicht aus der App — keine echten Daten.
  3. Zurückholen

    Du kommst früher heim. Ein Knopf — und die Person auf deinem Platz hat 30 Minuten Zeit, ihn frei zu machen. Beide Seiten sehen denselben Countdown, und beide können sich mit einem Tipp auf eine fertige Nachricht abstimmen.

    Kein Streit an der Einfahrt, sondern ein abgesprochener Vorgang mit Frist.

    Platz 12

    Rückholung läuft

    Bitte den Platz freimachen

    27:14Minuten bis der Platz frei sein soll

    Platz ist frei

    Nachgebaute Ansicht aus der App — keine echten Daten.

Das Punktesystem, offen erklärt

Jede und jeder startet mit 100 Punkten. Die Skala reicht von 0 bis 200. Punkte entstehen nur aus Ereignissen, die das System objektiv feststellen kann — nicht aus Meinungen über Menschen.

Wofür es Punkte gibt

  • Zeitfenster ab 2 Stunden veröffentlicht+2
  • Eine Buchung auf deinem Platz wurde beanstandungsfrei abgeschlossen+5
  • Pünktlich ausgecheckt+3
  • Nach dem Rückholabruf innerhalb von 15 Minuten freigemacht+3
  • Mehr als 2 Stunden vor Beginn storniert+1
  • Deine allererste Freigabe+5

Höchstens +25 Punkte je Kalenderwoche. Das macht Punkte-Sammeln durch Scheinfreigaben sinnlos.

Wofür Punkte abgezogen werden

  • Gebucht, aber nicht eingecheckt und nicht storniert3
  • Check-out 15 bis 60 Minuten nach Buchungsende5
  • Check-out mehr als 60 Minuten nach Buchungsende15
  • Rückholabruf nicht befolgt20
  • Auf einem fremden Stellplatz ohne Buchung geparkt25

Ein einzelner Vorfall kostet nie mehr als 25 Punkte. Jeder Abzug nennt seine Regel im Klartext und ist 14 Tage lang anfechtbar. Nach 12 Monaten verjährt er von selbst.

Wofür Punkte gut sind

Punkte werden nicht ausgegeben — es gibt nichts zu kaufen. Sie bestimmen ausschließlich deine Stufe, und die Stufe bestimmt, wie viele Buchungen du gleichzeitig laufen haben darfst.

  • 120200 · verlässlich2 Buchungen gleichzeitig
  • 70119 · regeltreu2 Buchungen gleichzeitig
  • 4069 · auffällig2 Buchungen gleichzeitig
  • 1539 · eingeschränkt1 Buchung gleichzeitig
  • 014 · gesperrtkeine neuen Buchungen

Auch bei „gesperrt“ bleiben Zugang, Chat, Punkteverlauf und Einspruchsweg offen — und den eigenen Platz darf man weiterhin freigeben.

Was Punkte ausdrücklich nicht sind

  • Kein Geld. Punkte sind kein Guthaben: nicht übertragbar, nicht handelbar, nicht auszahlbar. Es gibt keinen Zahlungsverkehr in dieser App.
  • Keine Vermietung. Ein Platz wird kurzzeitig und unentgeltlich überlassen. Wer für einen Platz Geld verlangt, verstößt gegen das Regelwerk.
  • Keine Bewertung von Menschen. Keine Sterne, keine Rangliste, keine Kommentare über Nachbarn. Gezählt wird nur, was nachprüfbar passiert ist.
  • Kein Vorrang. Ein hoher Punktestand verschafft keinen Vortritt bei der Platzvergabe. Wer zuerst bucht, bekommt den Platz.

Was mit deinen Daten passiert

Die App ist so gebaut, dass sie so wenig wie möglich über dich weiß — und dass du jederzeit nachsehen kannst, wer etwas gesehen hat.

Kein Standort auf dem Server

Die Heimfahrt-Automatik der Android-App rechnet auf dem Gerät. Eine Koordinate verlässt dein Handy nicht — gespeichert wird nur „ist in der Nähe: ja/nein“.

Nachrichten bleiben unter euch

Chats sehen nur die beiden Beteiligten. Erst wenn jemand einen Verlauf ausdrücklich einer Meldung beilegt, sieht ihn die entscheidende Person aus dem Beirat.

Keine automatische Sanktion

Verwarnung, Abmahnung und Ausschluss entscheidet immer ein Mensch, mit Begründung und Einspruchsweg. Das System schlägt nur vor.

Alles läuft ab

Minuspunkte verjähren nach 12 Monaten, der Punkteverlauf wird gelöscht, Fotos aus Meldungen ebenfalls. Aus Bildern werden die Ortsdaten automatisch entfernt.

Es gibt keine Werbung, keine Weitergabe an Dritte, kein Analyse-Werkzeug mit Personenbezug — und deshalb auch kein Cookie-Banner. Gesetzt wird nur das Sitzungs-Cookie, das für die Anmeldung nötig ist.

Datenschutzerklärung lesen

Häufige Fragen

Kostet mich das etwas?

Nein. Es fließt kein Geld: keine Miete, keine Gebühr, keine Provision, kein Zahlungsverkehr. Wer für einen Platz Geld verlangt, verstößt gegen das Regelwerk. Auch die Punkte sind kein Guthaben — sie sind nicht übertragbar, nicht handelbar und nicht auszahlbar.

Wie komme ich rein?

Über einen Einladungscode der Hausverwaltung — er steht auf dem Anschreiben oder am Aushang im Hausflur. Du löst den Code ein, legst dein Konto an und bestätigst das Regelwerk. Danach prüft die Verwaltung deine Angaben und schaltet dich frei. Ohne Code kommt niemand hinein; es gibt keine öffentliche Anmeldung.

Darf ich meinen Stellplatz überhaupt weitergeben?

Das klärt die Verwaltung vorab je Stellplatz und hinterlegt es in der App — nur freigegebene Plätze lassen sich überhaupt teilen. Rechtlich geht es hier nicht um Untervermietung, sondern um eine kurzzeitige unentgeltliche Gestattung unter Bewohnern. Beim ersten Freigeben bestätigst du zusätzlich, dass dein Miet- oder Eigentumsverhältnis das zulässt.

Was passiert, wenn ich früher nach Hause komme?

Du drückst „Ich komme nach Hause“. Die Person auf deinem Platz bekommt sofort eine Nachricht und hat 30 Minuten Zeit, den Platz frei zu machen. Beide Seiten sehen denselben Countdown und können sich im Chat kurz abstimmen. Wer schnell reagiert, bekommt Pluspunkte.

Und wenn jemand nicht wegfährt?

Zuerst hilft fast immer eine kurze Nachricht — dafür gibt es fertige Vorlagen. Bleibt es dabei, kannst du eine Meldung mit Foto abgeben. Die betroffene Person darf innerhalb von 48 Stunden Stellung nehmen, danach entscheidet eine Person aus dem Beirat. Die App schleppt nichts ab und fordert nie dazu auf.

Wer sieht meinen Punktestand?

Deine Punktzahl siehst nur du selbst. Andere sehen ausschließlich die Stufe — also ob dein Konto unauffällig ist oder nicht. Es gibt keine Rangliste, keine Sterne, keine öffentliche Bewertung von Personen und keine Kommentare über Menschen.

Kann ich gegen einen Punkteabzug etwas tun?

Ja, immer. An jeder Minus-Zeile steht der Grund im Klartext und daneben „Einspruch einlegen“, 14 Tage lang. Geprüft wird von einer Person, die mit dem Fall nichts zu tun hatte; bis zur Entscheidung sind die Punkte ausgesetzt. Entscheidet niemand innerhalb von 14 Tagen, gilt der Einspruch als angenommen.

Was, wenn die App gerade nicht läuft?

Dann funktioniert die Nachbarschaft wie vorher: klingeln oder anrufen. Der Betrieb ist ehrenamtlich und ohne Verfügbarkeitszusage. Die Telefonnummer der Verwaltung steht im Impressum und am Aushang.

Mehr Antworten stehen in der Hilfe.

Es gibt sie auch als Android-App

Die Web-App kann alles. Die Android-App fragt dich zusätzlich von selbst, ob sie deinen Platz zurückholen soll, wenn du nach Hause fährst — das rechnet sie auf dem Gerät. Die Installationsdatei liegt hier; Android fragt beim Öffnen einmal nach, ob es Apps aus dieser Quelle installieren darf.

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